Saisonabschlussbericht der 2. Damen

Saisonabschlussbericht der 2. Damen

Saisonabschluss Damen II: Schwierige Saison mit Charakter und Entwicklung

Die Damen II blicken auf eine Saison zurück, die sportlich wie emotional viele Herausforderungen mit sich brachte. Verletzungen, personelle Veränderungen und strukturelle Unsicherheiten begleiteten die Mannschaft über weite Strecken der Spielzeit. Besonders das nun endende Konstrukt mit dem PHV sorgte intern für Unruhe – vor allem, weil die Entscheidung zu einem Zeitpunkt fiel, der Mannschaft und Trainerteam unerwartet traf.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen arbeitete die Mannschaft weiter. Auch wenn der Frust zeitweise groß war und selbst im Trainerteam Zweifel aufkamen, entwickelte sich die Mannschaft im Verlauf der Saison sichtbar weiter.

„Es gab Phasen, in denen wir uns wirklich hinterfragen mussten. Aber genau in diesen Momenten hat die Mannschaft Charakter gezeigt“, fasst das Trainerteam die vergangenen Monate zusammen.

Vor allem in der zweiten Saisonhälfte wurden Fortschritte deutlich sichtbar. Aus deutlichen Niederlagen wurden enge Spiele, aus Unsicherheit entwickelte sich mehr Stabilität und Zusammenhalt. Besonders positiv bewertete das Trainerteam, dass sich die Verantwortung zunehmend auf mehrere Schultern verteilte und die Mannschaft nicht von einzelnen Spielerinnen abhängig war.

Sportlich prägten vor allem Vera  und Eleni das Offensivspiel. Vera überzeugte als emotionale Führungsspielerin mit großer Präsenz und Torgefahr, während Eleni durch ihre ruhige und effiziente Spielweise wichtige Akzente setzte.

Besonders hervorgehoben werden auch Laura und Ricci. Kinder erzielte 36 Tore, blieb dabei die komplette Saison ohne einzige Zeitstrafe und überzeugte durch große Disziplin und Verlässlichkeit. Ricci brachte mit ihrer Erfahrung Ruhe und Stabilität ins Spiel und war sowohl auf als auch neben dem Feld eine wichtige Stütze.

Auch die jüngste Spielerin im Team, Alena, hinterließ einen positiven Eindruck. Die Nachwuchsspielerin aus der A-Jugend zeigte in ihren Einsätzen großes Potenzial und ließ bereits erkennen, welche Entwicklungsmöglichkeiten in ihr stecken.

Eine besondere Rolle nahm zudem Torhüterin Emi ein. Nach der Verletzung von Jenni musste sie über weite Strecken alleine Verantwortung im Tor übernehmen – in einer Phase, in der das Team ohnehin mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.

„Andere hätten vielleicht aufgehört oder sich zurückgezogen. Emi hat sich durchgebissen und Verantwortung übernommen. Dafür sind wir ihr sehr dankbar“, so das Trainerteam.

Ebenso richtet sich der Dank an Kapitänin Jenni, die trotz ihrer Verletzung eine wichtige Rolle innerhalb der Mannschaft einnahm. Sie organisierte im Hintergrund, unterstützte ihre Mitspielerinnen und blieb auch außerhalb des Feldes eine wichtige Ansprechpartnerin.

„Jenni hat gezeigt, dass man auch verletzt ein wichtiger Teil einer Mannschaft bleiben kann.“

Sportlich bleibt trotz aller positiven Entwicklungen ein klarer Kritikpunkt bestehen: die hohe Anzahl an Zeitstrafen. Gerade in engen Spielen brachte sich die Mannschaft dadurch immer wieder selbst in Schwierigkeiten.

Dennoch fällt das Fazit insgesamt positiv aus. Die Mannschaft habe in dieser Saison wichtige Entwicklungsschritte gemacht und sei als Team enger zusammengerückt.

Mit dem Ende der Zusammenarbeit beim PHV beginnt nun gleichzeitig ein neues Kapitel. Ein Teil der Mannschaft kehrt zurück zur HSG – dorthin, wo die gemeinsame Reise vor zwei Jahren begonnen hatte.

Das Trainerteam blickt trotz aller Herausforderungen optimistisch nach vorne:

„Diese Mannschaft hat Charakter, Qualität und vor allem Zusammenhalt. Die Richtung stimmt – und wir sind überzeugt, dass noch viel Potenzial in diesem Team steckt.“