Ein umfangreicher Spieltag stand für die verschiedenen Teams an diesem November-Wochenende auf dem Plan. Neben viel Schatten, gab es auch etwas Licht…
Hier der Überblick:
HSG Kinderteams:
F-Jugend-Turnier TSV Bonn rrh. : (:) (Turniere)
mE4 – TV Rheinbach II 10:15 (3:7) (Kreisliga BES)
HSG Jugendteams:
mD4 – GTV 3 20:23 (7:16) (Kreisliga BES)
mD3 – Kaller SC 1922 13:26 (4:15) (Kreisliga BES)
mC2 – mC3 57:33 (30:17) (Kreisliga BES)
Bonner JSG-Mädchenteams:
Tschft. St. Tönis – wC1 31:16 (18:8) (Regionalliga HNR)
TSV Bayer Leverkusen II – wB3 29:15 (16:8) (Regionsoberliga KR)
SV Heißen – wB2 27:19 (13:9) (Oberliga HNR)
HC Eynatten/Raeren – wB1 19:27 (11:13) (Regionalliga HNR)
Turnerkreis Nippes – wA2 26:33 (17:17) (Regionsoberliga KR)
wA1 – HBD Löwen Oberberg 26:31 (11:18) (Regionalliga HNR)
Bonner JSG-Jugendteams:
mC2 – Brühler TV 35:31 (13:14) (Oberliga HNR)
mC1 – JSG Handball Köln 29:35 (13:15) (Regionalliga HNR)
mB3 – mB5 46:22 (24:8) (Kreisoberliga BES)
Interaktiv.Handball Düsseldorf/Ratingen – mB2 27:28 (13:16) (Regionalliga HNR)
SG Handball Köln – mB1 41:30 (21:12) (Jugendbundesliga Vorrunde 5)
mA1 – TV Aldekerk 34:29 (13:14) (Regionalliga HNR)
HSG Senioren:
HSG Siebengebirge-Thomasberg – 2. Damen (PHV) 29:14 (15:9) (Kreisoberliga BES)
1. Damen – HC Gelpe/Strombach II 13:28 (8:12) (Verbandsliga Gruppe 3 HNR)
TSV Feytal – 3. Herren 30:24 (13:11) (Kreisliga BES)
1. Herren – HSG Rösrath/Forsbach 33:29 (15:15) (Verbandsliga Gruppe 4 HNR)
Bonner JSG – HC Eynatten-Raeren 27:19 (13:11)
Die weibliche B1 der Bonner JSG hat am Samstagabend einen wichtigen Auswärtserfolg in der Regionalliga gefeiert. Beim HC Eynatten/Raeren setzte sich das Team verdient mit 27:19 (13:11) durch.
Der Beginn gehörte klar der Bonner JSG: Bereits nach 50 Sekunden traf Cosima zur Führung, die sie im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit mit mehreren starken Einzelaktionen weiter ausbauen konnte. Auch Edda und Hannah reihten sich früh in die Torschützenliste ein, sodass Bonn nach rund 15 Minuten mit 10:5 in Front lag.
Doch die Gastgeberinnen gaben sich keineswegs geschlagen. Eynatten kämpfte sich Tor um Tor zurück und nutzte eine kleine Bonner Schwächephase: Beim 11:10 war der Vorsprung fast aufgebraucht. Erst kurz vor der Pause stabilisierte sich das Bonner Spiel wieder — Lena sorgte mit einem sicher verwandelten Siebenmeter für die 13:11-Halbzeitführung.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Bonner JSG deutlich abgeklärter. Die Abwehr agierte kompakter, zwang Eynatten zu Fehlern und ermöglichte schnelle Angriffe. Vorne blieb Lena vom Siebenmeterstrich souverän und Lotta hielt hinten das Tor phasenweise vernagelt.
Valerina, Layla und Anastasia trafen in wichtigen Momenten von Außen und sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen keine echte Chance mehr hatten, das Spiel zu drehen.
Spätestens nach dem 21:13 durch Hannah war die Begegnung entschieden. Die Bonner Mädels kontrollieren das Spiel bis zum Schluss und springen vorerst auf Platz 4.
Neben der geschlossen starken Mannschaftsleistung muss man insbesondere Cosima (8 Tore) und Lena (7 Tore) herausheben, die beide offensiv wie defensiv ein klasse Spiel gezeigt haben.
Wir bedanken uns bei den belgischen Gastgebern für das faire Spiel. Für uns geht es am 30.11. um 14:15 weiter mit einem Heimspiel in der Ringstraße. Dann ist die Zweitvertretung des HSV Solingen-Gräfrath zu Gast. Wir freuen uns auf eure Unterstützung!!
HSG Siebengebirge-Thomasberg – Poppelsdorfer HV II 29:14 (15:9)
Damen 2 zeigen starke erste Halbzeit – am Ende reicht es nicht gegen effiziente HSG
Trotz einer Krankheitswelle und einer durchwachsenen Trainingswoche reiste unsere Damen-2-Mannschaft mit guter Laune und viel Zuversicht nach Oberpleis. Der Sieg in der vergangenen Woche hatte das Selbstvertrauen gestärkt, und die Stimmung vor dem Anpfiff war überraschend positiv. Mary übernahm wie so oft die Rolle der „Gute-Laune-Maschine“ und steckte gleich fünf Mitspielerinnen an – beste Voraussetzungen für einen mutigen Auftritt.
Und genau den lieferte die Mannschaft von der ersten Minute an. Die Anfangsphase entwickelte sich zu einem Spiel auf absoluter Augenhöhe: konzentrierte Abwehrarbeit, starkes Zusammenspiel, klare Aktionen im Angriff. Trotz einiger frühen Unterzahlsituationen blieb das Team stabil und zeigte eine der besten ersten Halbzeiten der bisherigen Saison. Die Abstände stimmten, der Zugriff war da, und die Abstimmung in der Defensive funktionierte bemerkenswert gut.
Als Trainer kann man auf diese 25 Minuten nur stolz sein – sie waren intensiv, mutig und voller Energie. Erst in den letzten drei Minuten verloren wir ein wenig den Faden, produzierten einfache Fehler und ließen Siebengebirge wegziehen. Statt einer knappen Führung ging es mit einem 14:9-Rückstand in die Kabine, der den eigentlichen Spielverlauf härter aussehen ließ, als er war.
Nach dem Seitenwechsel fand die Mannschaft allerdings nicht mehr richtig zurück in die gute Struktur der ersten Hälfte. Einige unglückliche Ballverluste im Angriff machten die Gastgeberinnen stark, die jede Gelegenheit für schnelle Tempogegenstöße konsequent nutzten. Der Rückstand wuchs, und obwohl die Mädels weiterhin kämpften, gelang es nicht mehr, entscheidend gegenzusteuern. Siebengebirge spielte die zweite Halbzeit abgezockt und körperlich stark zu Ende und war in dieser Phase schlicht effizienter.
Trotz des Ergebnisses gab es erneut starke individuelle Leistungen, die hervorzuheben sind.
Allen voran Laura am Kreis, die unglaubliche 60 Minuten durchspielte. Egal ob im Angriff mit körperlichem Einsatz oder in der Abwehr mit viel Präsenz – sie steckte extrem viel ein, blieb aber immer stabil und war über die gesamte Spielzeit ein wichtiger Fixpunkt.
Auch Torhüterin Jenni, heute komplett allein im Kasten, zeigte eine beeindruckende Entwicklung. Mit Mut, Ruhe und mehreren wichtigen Paraden war sie ein echter Rückhalt und bestätigte, wie sehr sie in den letzten Wochen Schritt für Schritt nach vorne gemacht hat.
Ein großes Dankeschön geht wie immer an unsere Fans, die uns trotz der frühen Anwurfzeit und des Auswärtsspiels lautstark unterstützt haben, sowie an Sewasti, die sich erneut zuverlässig für das Kampfgericht zur Verfügung gestellt hat. Solche Unterstützung ist keine Selbstverständlichkeit – und macht gerade an schwierigen Tagen den Unterschied im Zusammenhalt.
Am Ende steht ein 29:14-Ergebnis, das schmerzt, aber nicht den gesamten Spielverlauf widerspiegelt. Die starke erste Halbzeit zeigt ganz klar: Die Entwicklung stimmt, das Team ist auf dem richtigen Weg – und sobald es gelingt, diese Leistung über 60 Minuten zu tragen, werden die Damen 2 die nächsten Schritte nach vorne machen.
1. Herren – HSG Rösrath/Forsbach 33:29
TSV Feytal – 3. Herren 30:24 (13:11)
Herren 3 verliert, verkauft sich aber teuer!
Die Dritte muss die zweite Saison Niederlage verdauen, kann sich aber auch an vielen positiven Sachen beim Auswärtsspiel in Mechernich aufbauen. Typisch für ein Spiel in der Eifel – die halbe Mannschaft und die Trikots kommen erst kurz vor Anpfiff – Kreisliga pur lässt grüßen. Ebenfalls typisch für ein weit entferntes Auswärtsspiel, die HSG war mit einem sehr dünnen Kader unterwegs. Dabei musste Paul Schütgens (eigentlich nicht mehr aktiv und nur noch MV) ins Tor und auch im Feld mussten Spieler ungewohnte Positionen einnehmen.
Das Spiel begann sehr ausgeglichen, wobei besonders die HSG Deckung ein gutes Bild hinterließ. Vorne allerdings hakte es besonders beim Abschluss. Zahlreiche klare Chancen wurden liegen gelassen, trotzdem schafften es unsere Jungs auf 10:8 in der 23. Minute sich leicht abzusetzen. Eine leichte Verletzung bei Sebi Mähler führte dann zu einen kleinen Bruch den Feytal nutzte um sich bis zur Halbzeit auf 13:11 wegzugehen.
Im zweiten Durchgang erspielte sich die Dritte noch einmal ein 16:16 in der 39. Minute, in der Folge ließen die Kräfte nach und es wurden einige unglückliche Entscheidungen getroffen. Am Ende verloren unsere Jungs gegen den cleveren Gegner, mit einem sehr starken Torben Reyer als Reggiseur und Schütze, mit 30:24 konnten sich aber mit dieser Truppe gut behaupten. Im Rückspiel sind wir breiter aufgestellt, spielen mit Harz und hoffen auf eine Revanche. Danke an Feytal (auch nochmal für die Verlegung und Heimrechttausch), sowie den guten Schiedsrichter Jörn Niklas Engel, der mit zwei Zeitstrafen und einem 7Meter auskam. Zum nächsten Spiel freuen wir uns auf die Wölfe 4 (mit Schiri Engel als Gegner) am 29.11. in Beuel Ost.
Es spielten: Schütgens (Tor), Bust (1), Thomas (3), Mähler (6), Schneider (2), Gerling, Schulte, Monnens, Kurenbach (9)
